Einsatz und Wirkung von Community Notes auf X
Studie: inhaltliche Moderation durch Nutzende auf der Plattform X für polarisierte Themen ungeeignet – das zeigte sich auch vor der Bundestagswahl 2025
Betreibende sozialer Medien wechseln vermehrt von professioneller Faktenprüfung zu Nutzenden-Moderation oder künstlicher Intelligenz, wobei die Wirksamkeit umstritten ist
Forschende: solide und wichtige Studie, die zeigt, dass Inhaltsmoderation auf X nicht ausreicht und Verantwortung von Plattform auf Nutzende überträgt
Das Vorgehen von X zur Faktenprüfung und Inhaltsmoderation auf der Plattform scheint für polarisierte Themen ungeeignet. Zu diesem Schluss kommen zwei französische Forscher, die die auf X zwischen Herbst 2022 und Frühling 2025 veröffentlichten Community Notes analysierten. Ihre Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Science Advances“ erschienen (siehe Primärquelle).
Die Plattform X setzt für die Inhaltsmoderation in der jetzigen Form seit 2023 weltweit auf die Beteiligung der Nutzenden: X-User können Posts mit einer Notiz – einer Community Note – versehen, wenn sie den Beitrag für falsch oder irreführend halten. Andere Nutzende bewerten dann, ob die Notiz hilfreich ist. Die Notizen und Bewertungen sind frei einsehbar, auf X erscheinen aber nur die Notizen, die auch ein Algorithmus als hilfreich klassifiziert. Dabei spielt eine Rolle, ob Nutzende verschiedener Ideologien die Notizen positiv bewertet haben [I].
Associate Professor für politische Kommunikation, Digital Democracy Centre, Süddänische Universität, Odense, Dänemark
Methodik der Studie
„Die Studie versucht im Wesentlichen, die Logik der Plattform X zu rekonstruieren. Sie will nachvollziehen, welche Parameter für das Erscheinen einer Community Note entscheidend sind. Die Datenlage erscheint mir als ausreichend, um dies zu untersuchen.“
Bewertung des X-Algorithmus zur Notizveröffentlichung
„Eine ganz andere Frage ist jedoch, ob die Methodik sinnvoll ist, die offenbar von der Plattform für diese Zuweisungen gewählt wird. Hier habe ich große Zweifel. So werden beispielsweise einzelne Accounts als links oder rechts klassifiziert, je nachdem, welchen politischen Akteuren oder Parteien sie folgen. Frühere Studien – damals noch zu Twitter – haben dieses Vorgehen für den US-amerikanischen Kontext als sinnvoll erachtet.“
„In parlamentarischen Systemen mit einem größeren Spektrum an Parteien und Positionen wirkt diese binäre Einordnung allerdings künstlich und unterkomplex. Hinzu kommt, dass X mittlerweile ein stark selbstselektives und verzerrtes Bild der Parteienlandschaft abbildet. Denn viele linke oder zentristische Akteure haben die Plattform verlassen.“
Bedeutung der Ergebnisse
„Überraschend finde ich die Ergebnisse nicht, wichtig ist die Studie aber dennoch. Plattformen wie X nutzen Mechanismen wie Community Notes gerne als Aushängeschild, um redaktionelle Verantwortung abzugeben. Der Ansatz soll Fakten und Wahrheitsfindung nicht nur demokratisieren. Sondern er ordnet diese künstlich einem relativ arbiträren Spektrum zweier ideologischer Pole zu.“
„Die Studie untermauert, welche Limitationen dieses System hat und warum es als universell und international angewandter Ansatz der Plattformmoderation komplett unzureichend ist.“
Auf die Frage, was aus der Forschung über die Wirkung verschiedener Moderationsansätze bekannt ist:
„Diese Frage erfordert zunächst die Klärung, was das eigentliche Ziel der Plattform ist. Offiziell sollen Community Notes eine bessere Informationsqualität gewährleisten. Das soll die Plattform als Informationsquelle attraktiver machen.“
Gründe für und gegen Community Notes
„Praktisch geht es jedoch vor allem darum, die Verantwortung von den Unternehmen auf die Nutzer:innen abzuwälzen. Das ist stark vom regulativen Apparat der USA geprägt: Einerseits nimmt ‚Section 230‘ des Communications Decency Act die Plattformen aus der Pflicht, für die Inhalte ihrer Nutzer haftbar zu sein. Andererseits ist der Ansatz, Moderation zu ‚crowdsourcen‘, auf dem Papier beliebt, weil er traditionelle Institutionen oder vermeintliche ‚Eliten‘ augenscheinlich umschifft.“
„In der Praxis sieht das jedoch anders aus: Eine kleine Menge einzelner Accounts ist am Ende für einen Großteil der Community Notes verantwortlich. Für die Öffentlichkeit ist es nur weniger sichtbar, wie genau die Abläufe hier sind.“
„Hinzu kommen erwiesene strukturelle Probleme: Jede Metrik, die einen bestimmten wirtschaftlichen, ideologischen oder politischen Stellenwert hat, ist grundsätzlich nicht nur ein Messinstrument, sondern wird unweigerlich zum Angriffsziel für spezifische Interessen. Das heißt, dass hier nicht unbedingt eine organische Form der Gegenrede und Wahrheitsfindung stattfindet. Sondern wir haben es mit einem zunehmend vermachteten Prozess und koordinierten Manipulationsversuchen zu tun. In diesem Kontext kommt den unsichtbaren Parametern, die die Plattform für die Sichtbarkeit von Inhalten setzt, eine extrem kritische Rolle zu.“
Einfluss sozialer Medien auf Wahlen
„Der tatsächliche Einfluss von sozialen Medien auf Wahlen ist in der Forschung stark umstritten und methodisch schwer nachzuweisen. Wir haben es bei X in Deutschland generell mit einer sehr selektiven Stichprobe von Nutzer:innen und Organisationen zu tun – es ist eher ein Eliten- und Journalist:innenmedium als ein Massenmedium.“
„Ferner ist der Einfluss von Community Notes sowie anderer ‚Fact-Checking‘-Initiativen umstritten. Die bisherige Forschung kommt hier zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen: Grob lässt sich sagen, dass solche Korrekturen unter sehr spezifischen Konditionen einen Einfluss auf individuelle Wissensstände oder die Willensbildung haben können. Flächendeckende, wahlentscheidende Effekte auf die breite Bevölkerung würde ich hieraus aber nicht ableiten.“
Ansätze für bessere Forschung zu sozialen Medien
„Es zeigt sich hier, wie essenziell der Zugang zu Plattformdaten ist, wie sie dieser Studie zugrunde liegen, um unabhängig überprüfen zu können, nach welchen Prinzipien Plattformmoderation wirklich funktioniert. Hier sind die entsprechenden Artikel des Digital Services Act (DSA) zum Datenzugang für die Wissenschaft enorm wichtig.“
„Es zeigt sich ferner, dass die bloße Existenz von Instrumenten zur Faktenfindung eventuell weniger entscheidend ist als die algorithmischen Parameter, nach denen sie funktionieren. Man darf sich hier nicht von der Unternehmens-PR oder dem idealistischen Gedanken der ‚Demokratisierung‘ blenden lassen. Plattformen können staatlicherseits natürlich nicht verpflichtet werden, nur eine bestimmte, singuläre ‚Wahrheit‘ abzubilden. Man darf und muss als Europäische Union (EU) jedoch von ihnen erwarten, auf länderspezifische Kontexte einzugehen und Transparenz darüber herzustellen, wie und nach welchen Kriterien politische Inhalte und deren Moderation auf ihnen zirkulieren.“
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Platform Governance Media and Technology Lab, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI), Universität Bremen
Methodik der Studie
„Die aktuelle Studie ist mit einer computergestützten, quantitativen Analyse von 1,9 Millionen Community Notes und 135 Millionen Bewertungen bislang eine der umfangreichsten Studien zur Wirksamkeit von Community Notes. Eine methodische Einschränkung besteht darin, dass die Bewerter:innenschaft von Community Notes nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ist. Dies schränkt die Aussagekraft der Studie gerade mit Blick auf die beobachtete Polarisierung ein.“
„Zudem gehören wahl- oder politikbezogene Notes nicht unbedingt zu wahl- oder politikbezogenen Beiträgen. Es wäre interessant, die thematische Dynamik zwischen Beiträgen und Notes in dieser Hinsicht genauer zu untersuchen. Insgesamt ist das methodische Vorgehen für die Forschungsfrage zur strukturell unzureichenden Moderation polarisierender Inhalte durch einen überparteilichen Ansatz überzeugend.“
Bedeutung der Ergebnisse
„Die Ergebnisse sind in ihrer Grundtendenz nicht überraschend. Dass Community Notes bei stark polarisierenden Themen seltener zum Konsens kommen, ist angesichts des überparteilichen Mechanismus theoretisch erwartbar. Und es deckt sich mit anderen Studien zu Community Notes.“
„Wichtig ist jedoch der systematische, länderübergreifende Ansatz: Die Studie zeigt mit über 13 betrachteten Ländern sowie vier konkreten Wahlen, dass die unzureichende Moderation polarisierender Inhalte kein Zufallsbefund ist. Sie ist ein systemisches, designbedingtes Muster von X.“
Gründe für und gegen Community Notes
„Auf den ersten Blick wirken Community Notes wie ein attraktives Instrument der Plattformmoderation: Sie erscheinen demokratischer, transparenter und besser mit der Meinungsfreiheit vereinbar als klassische Top-Down-Moderation. Die Forschung zeigt auch, dass Community Notes wirken können. Wenn eine Notiz (Note) tatsächlich angezeigt wird, kann sie die Weiterverbreitung von und Interaktion mit irreführenden Inhalten deutlich reduzieren. Das zentrale Problem liegt jedoch im ‚wenn‘. Community Notes funktionieren über ein Konsensprinzip: Eine Notiz wird erst sichtbar, wenn sie von Nutzer:innen mit unterschiedlichen Ideologien als hilfreich bewertet wird.“
„Dies ist gerade bei politisch polarisierten Themen eine strukturelle Schwäche. Dort, wo Desinformation besonders konfliktgeladen ist, ist ein übergreifender Konsens oft schwer zu erreichen. Die aktuelle Studie zeigt, dass insgesamt nur etwa zehn Prozent der eingereichten Community Notes den Status ‚hilfreich‘ erhalten haben und veröffentlicht wurden. Im Kontext von Wahlen liegt dieser Anteil sogar noch niedriger. Viele eingereichte Notes bleiben unveröffentlicht. Ein großer Teil potenziell irreführender Inhalte bleibt so ohne jegliche sichtbare Moderation.“
Wirksamkeit verschiedener Moderationsansätze
„Im Vergleich zeigt die Forschung, dass Faktenprüfung politische Desinformation effektiv korrigieren und politische Überzeugungen beeinflussen kann. Experimentelle Studien belegen zudem, dass Warnhinweise nach Faktenprüfung den Glauben an falsche Schlagzeilen reduzieren können – und auch und die Bereitschaft, diese weiterzuverbreiten. Das gilt selbst bei Nutzenden, die Faktenprüfenden eher wenig vertrauen.“
„Der zentrale Unterschied von Community Notes zu professioneller Faktenprüfung liegt darin, dass Faktenprüfung stärker evidenzbasiert ist. Außerdem bringt sie redaktionelle Expertise, methodische Standards und klare Verantwortlichkeit in den Moderationsprozess ein. Community Notes können zwar zusätzliche Hinweise aus der Nutzendenschaft liefern und dadurch transparenter oder partizipativer wirken. Sie ersetzen aber nicht die fachliche Bewertung komplexer oder strategisch irreführender Inhalte. Vielversprechend wäre daher eine Kombination verschiedener Ansätze: communitybasierte Kontextualisierung, professionelle Faktenprüfung, algorithmische Reichweitenbegrenzung und – in klaren Fällen von Regelverstößen oder erheblichen Risiken – auch die Entfernung von Inhalten.“
Einfluss sozialer Medien auf Wahlen
„Es ist wichtig zu betonen, dass sich die Forschungsergebnisse zu X im Hinblick auf Wahlen nicht pauschal auf andere soziale Medien übertragen lassen. Mit der Übernahme von Elon Musk hat X in den vergangenen Jahren durch diverse Datenskandale negative Schlagzeilen gemacht und an Vertrauen verloren. Der durch zunehmende Desinformation auf der Plattform angetrieben Rückzug von SPD, Grünen und Linken von X im Mai 2026 unter #wirverlassenX war daher nicht überraschend.“
Auswirkungen eines Wechsels von Faktenprüfung zu Community Notes
„Eine weitere aktuelle Studie zeigt, dass X unter Musk Inhaltsmoderation nicht abgebaut, sondern umfunktioniert hat [1]: Mechanismen wie Community Notes wurden zentralisiert und zunehmend zur Durchsetzung von Musks ideologischer Agenda eingesetzt. Seine Agenda basiert laut Musk auf freier Meinungsäußerung. Dieses Regime bezeichnen die Autor:innen als ‚Platform Illiberalism‘.“
„Das deckt sich mit den Ergebnissen der vorliegenden Studie: Eine Plattform, die polarisierende politische Inhalte strukturell unzureichend moderiert, lässt sich schwer von alternativen Plattformen wie Truth Social unterscheiden. In solchen Plattformen können durch gezielt minimale Moderation bestimmte Narrative ungehindert zirkulieren.“
„Es geht hier nicht um einen kausalen Effekt, sondern darum, dass diese Moderations-Mechanismen nachweislich die Sichtbarkeit von Informationen beeinflussen. Deshalb sind zum Beispiel Faktenprüfungsprogramme öffentlich-rechtlicher Medien als unabhängige Instanz insbesondere bei politischen Inhalten und Wahlen ein wichtiger Ansatz.“
Europäische Regulierung großer Plattformen
„Der Digital Services Act (DSA) verpflichtet sehr große Plattformen wie X, systemische Risiken für Wahlprozesse und den öffentlichen Diskurs zu bewerten und mit verhältnismäßigen Maßnahmen zu mindern. Community Notes können theoretisch als eine solche Moderationsmaßnahme fungieren. Doch genau hier liegt das Problem: Die Autoren der aktuellen Studie zeigen, dass X mit seinem Community-Notes-Ansatz polarisierende, wahlrelevante Inhalte systematisch unzureichend moderiert. Hier ist zu erwähnen, dass die EU-Kommission bereits seit 2023 prüft, ob X gegen den DSA verstößt. Es geht insbesondere um die Wirksamkeit der Community Notes zur Minderung von Risiken für den zivilen Diskurs und Wahlprozesse.“
„Wissenschaftliche Studien wie diese sind für die Entwicklung von Plattformregulierung äußerst relevant. Die Autoren demonstrieren, dass die Risikobewertungen von X unzureichend sind. Die Kommission sollte im laufenden Verfahren über weitere Sanktionen und Nachbesserungspflichten für X nachdenken. Dazu ist auch der Präzedenzfall vom Dezember 2025 zu den Transparenzverpflichtungen der Plattform relevant. Außerdem sollte die Kommission über die im Oktober 2025 in Kraft getretene Regelung zum Datenzugang unabhängige Forschung weiter fördern. So können systemische Risiken wie die unzureichende Moderation polarisierender Inhalte kontinuierlich verfolgt und ihr entgegengewirkt werden. Außerdem können so demokratische Werte geschützt werden.“
Dieses Statement entstand in Zusammenarbeit mit Doktorandin Vasilisa Kuznetsova, die gemeinsam mit Rebecca Scharlach im Platform Governance Media and Technology Lab arbeitet.
Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Computational Social Science, Fachbereich Synergy of Systems, Center for Interdisciplinary Digital Sciences, Technische Universität Dresden
Methodik der Studie
„Die Methodik und die Datenbasis der Studie sind solide. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Plattform ist X bei den Community Notes vergleichsweise transparent. Es veröffentlicht sämtliche Notes, sodass belastbare quantitative Analysen möglich sind.“
„Die Erweiterungen in der Studie um die Zuordnung politischer Positionen von Accounts und Identifikation von Themen stützt sich auf etablierte, publizierte Verfahren aus Textanalyse und insbesondere Netzwerkanalyse und ist damit gut nachvollziehbar. Dieser Schritt ist allerdings notwendig und aufwendig, da X selbst keine weiterführenden Informationen zu den Nutzerinnen und Nutzern bereitstellt.“
Bedeutung der Ergebnisse
„Dass Community Notes politisiert und entlang polarisierter Linien bewertet werden, ist bereits bekannt und bestätigt sich auch in dieser Studie. Neu ist aus meiner Sicht die Erkenntnis, dass Notes zu polarisierenden Beiträgen und Themen in besonders angespannten Phasen wie Wahlen seltener angezeigt beziehungsweise als hilfreich bewertet werden, weil sich für sie kein Konsens findet. Das ist eine bemerkenswerte Beobachtung: Eine auf den ersten Blick sinnvolle Regel – ‚es muss Konsens gefunden werden‘ – kann sich als kontraproduktiv erweisen, wenn dadurch potenziell wichtige Beiträge gar nicht erst bewertet werden.“
„Für mich zeigt das erneut, dass Wahrheit keine Meinung ist und das Konsensprinzip für Faktenprüfung nur bedingt geeignet ist.“
Gründe für und gegen Community Notes
„Die Forschung zeigt, dass Community Notes andere Inhalte adressieren als klassische Faktenprüfung. Das könnte mit der oben genannten Beobachtung zusammenhängen. Community Notes genießen tendenziell mehr Vertrauen, wobei dies auch von individuellen Faktoren wie der Nutzung von X oder politischen Einstellungen abhängen dürfte. Ein weiteres Argument für solche kollektiven Verfahren ist ihre Skalierbarkeit.“
„Insgesamt sind diese Ansätze also vielversprechend. Doch die vorliegende Studie zeigt zugleich deutlich, dass sie klare Grenzen haben. Dies gilt besonders in polarisierten Debatten, die zunehmend häufiger auftreten. Die Unterscheidung zwischen Meinung und Fakten bleibt daher wichtig und lässt sich nicht durch Konsens ersetzen. Sie ist ein epistemisches Vorgehen, etwa gestützt auf Evidenz oder wissenschaftliche Methoden.“
„Die deutsche Bundestagswahl spielt hier eine besondere Rolle. Denn sie stellt – wie vergleichbare Ereignisse in anderen Ländern – eine Phase dar, in der weniger Notes als hilfreich bewertet werden. Und das, obwohl gerade in solchen Zeiten verlässliche Fakten besonders wichtig wären.“
„Es bestehen bei mir keine Interessenkonflikte.“
„Es gibt keine Interessenkonflikte.“
„Ich habe keine Interessenkonflikte.“
Primärquelle
Bouchaud P et al. (2026): Community Notes undermoderate polarizing content by design creating risks in electoral processes. Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.aee6932.
Weiterführende Recherchequellen
Science Media Center (2026): Beeinflusst der X-Feed politische Meinungen? Statements. Stand: 18.02.2026.
Science Media Center (2025): Zuckerbergs Pläne zur Moderation von Inhalten bei Meta. Statements. Stand: 10.01.2025.
Science Media Center (2025): Soziale Medien, Recht und die Wahl in Deutschland. Press Briefing. Stand: 21.02.2025.
Science Media Center (2026): Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit – Stand der Forschung. Statements. Stand: 10.06.2026.
Literaturstellen, die von den Expert:innen zitiert wurden
[1] Magalhães JC et al. (2026): The Great Sysop: Elon Musk, X, and the emergence of platform illiberalism. New Media & Society. DOI: 10.1177/146144482614248.
Literaturstellen, die vom SMC zitiert wurden
[I] X (2026): Kollektive Anmerkungen: eine kooperative Methode, Posts hilfreichen Kontext zu verleihen und bessere Informationen bereitzustellen. Informationen zu den Community Notes. Abgerufen: 30.06.2026.
Prof. Dr. Curd Knüpfer
Associate Professor für politische Kommunikation, Digital Democracy Centre, Süddänische Universität, Odense, Dänemark
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Es bestehen bei mir keine Interessenkonflikte.“
Dr. Rebecca Scharlach
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Platform Governance Media and Technology Lab, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI), Universität Bremen
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Es gibt keine Interessenkonflikte.“
Dr. Philipp Lorenz-Spreen
Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Computational Social Science, Fachbereich Synergy of Systems, Center for Interdisciplinary Digital Sciences, Technische Universität Dresden
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Ich habe keine Interessenkonflikte.“