Extreme Klimafolgen auch bei Erderwärmung um zwei Grad möglich
Dürren, Starkregen und Waldbrände könnten bei einer Erderwärmung um zwei Grad in einem Ausmaß auftreten, das in bisherigen Projektionen nur mit höheren Erwärmungsgraden vorhergesagt wurde
solche Worst-Case-Szenarien sind entscheidend für Risikomanagement und Anpassungsstrategien für Klimafolgen
laut Experten zeigt die Studie, dass noch eklatante Wissenslücken bei den zu erwartenden Klimafolgen bestehen
Auch eine Erderwärmung um zwei Grad Celsius kann schwere Klimafolgen nach sich ziehen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende in einer Studie, die am 25.03.2026 im Fachjournal „Nature“ veröffentlicht wurde (siehe Primärquelle). Demnach könnten Dürren in zentralen Anbaugebieten, Starkniederschläge in dicht besiedelten Gebieten und sogenannte Feuerwetterbedingungen in Wäldern stärker zunehmen als angenommen. Bisher wurden vor allem durchschnittlichen Prognosen betrachtet und Auswirkungen im Ausmaß der aktuellen Studie wurden mit einer Erderwärmung um drei oder vier Grad in Verbindung gebracht werden.
Für ihre Studie nutzten die Autorinnen und Autoren Klimasimulationen aktueller Klimamodelle und kombinierten historische Daten mit dem sozioökonomischen Szenario SSP5-8.5 [I]. So wollten sie Entwicklungen bis zum Ende des Jahrhunderts abschätzen. Häufig gründen Klimaprognosen auf globalen Durchschnittswerten, die ein wahrscheinliches zukünftiges Klima darstellen sollen. Die Fokussierung auf durchschnittliche Werte maskiere laut der Autorinnen und Autoren allerdings, dass für bestimmte Bereiche schwerwiegende Klimafolgen wie etwa Starkregenereignisse oder längere andauernde Dürren bereits für geringere Erwärmungen als prognostiziert auftreten können. Sie etablieren daher einen neuen Indikator, um zu berechnen, um wie viel sich die Gefährdung durch bestimmte Klimafolgen bei einem bestimmten Ausmaß der Erderwärmung voraussichtlich verändern würde. Die Autorinnen und Autoren bewertete die Ergebnisse Ihrer Simulationen auf Grundlage dieses Indikators, um die schwerwiegendsten beziehungsweise mildesten Auswirkungen anzuzeigen.
Arbeitsgruppenleiter, Abteilung Klimadynamik, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven
„Die Studie führt uns nochmals eindrücklich vor Augen, wie unsicher wir uns noch darin sind, was eine bestimmte globale Erwärmung schlussendlich bedeutet. Seien es Änderungen bezüglich Starkregen an bevölkerten Orten, Dürren in landwirtschaftlich wichtigen Regionen oder Feuerwetter in Waldgebieten: In diesen und anderen wichtigen Bereichen ist es noch längst nicht klar, was eine globale Erwärmung um zwei Grad Celsius tatsächlich bedeutet. Je nachdem welchem Modell man ‚traut‘, sind die möglichen Auswirkungen unterschiedlich schlimm. Sie reichen von ziemlich moderat bis hin zu so schwerwiegend, wie wir es eigentlich erst bei drei, vier oder gar mehr Grad globaler Erwärmung erwartet hätten.“
„Die Wahl des Szenarios ist nicht entscheidend. Tatsächlich ist die Methode so gewählt, dass die Auswahl des Szenarios wenig Einfluss auf die Ergebnisse hat. Man hätte keines der besonders emissionsarmen Szenarien wählen können, da einige Simulationen in diesen überhaupt keine Erwärmung von zwei Grad Celsius erreichen. Welches der Szenarien mit höheren Emissionen genau gewählt wurde, ist jedoch nicht besonders wichtig. Denn es wurde grundsätzlich der Klimazustand zur Zeit des Erreichens von zwei Grad Celsius globaler Erwärmung betrachtet.“
„Je höher die Emissionen, desto früher wird diese Erwärmung erreicht – aber es handelt sich in jedem Fall um simulierte Klimazustände bei zwei Grad Erwärmung. Auf diese Art und Weise wird der Einfluss des gewählten Szenarios auf die Ergebnisse minimiert. Nebenbei sei erwähnt, dass das genutzte Szenario den Vorteil hat, dass später im 21. Jahrhundert auch vier Grad Erwärmung in den Simulationen erreicht werden. So konnten die Autor:innen die Unsicherheiten zwischen Modellen bei zwei Grad mit den durchschnittlich zu erwartenden Folgen bei bis zu vier Grad Erwärmung vergleichen.“
„Die Betrachtung von Worst Cases in dieser Studie bezieht sich nicht auf das gewählte Szenario, sondern auf die Unterschiede zwischen Klimamodellen. Dabei wird jeweils für einen konkreten Sektor gezeigt, dass einige Modelle erheblich schwerwiegendere Folgen in konkreten Sektoren bei zwei Grad Celsius globaler Erwärmung simulieren als andere.“
„Eine wichtige Frage, welche die Forschenden bewusst offenlassen, ist, wie plausibel die gefundenen Worst Cases sind. Dazu könnte man die Simulationen gezielt mit entsprechenden Beobachtungen vergleichen, um zu prüfen, ob bisherige Änderungen mit den simulierten Trends konsistent sind. Man könnte auch untersuchen, was die Worst-Case-Simulationen gemeinsam haben – zum Beispiel bestimmte Änderungen der Windmuster. Die könnte man wiederum auf Plausibilität prüfen.“
„Am Beispiel der betrachteten Sektoren wurden die erheblichen Unsicherheiten bezüglich Klimafolgen einmal konkret durchgerechnet. Die Intensität von Hitzewellen durch das allgemeine Erwärmungsniveau ist bereits recht eindeutig bestimmt. Anders verhält es sich in den hier betrachteten Bereichen: Komplexere hydro-meteorologische Änderungen bestimmen dort die Folgen. Maßgeblich sind insbesondere Niederschläge und ob diese sich intensivieren oder zunehmend ausbleiben. Hierbei unterscheiden sich Klimamodelle teils erheblich. Es ist daher davon auszugehen, dass auch in anderen Bereichen große Unsicherheiten bestehen. Somit sind auch vergleichsweise extreme Folgen im Rahmen des Möglichen – trotz einer moderaten globalen Erwärmung um beispielsweise zwei Grad Celsius.“
„Die Studie veranschaulicht, dass Risikoabschätzungen und die Planung von Anpassungsmaßnahmen zu kurz greifen können, wenn sie lediglich auf den wahrscheinlichsten Bereich klimatischer Änderungen ausgelegt werden.“
„Die Studie ist ein sinnvoller Beitrag, um die Möglichkeit von Worst Cases trotz moderater Gesamterwärmung zu beleuchten. Gleichzeitig zeigt sie jedoch auch das andere Extrem: Die Auswirkungen in einzelnen Sektoren könnten deutlich glimpflicher ausgehen, als es im Mittel erwartet wird. Die Studie sollte daher nicht im Sinne von ‚alles wird noch viel schlimmer‘ interpretiert werden. Vielmehr zeigt sie eindrücklich, dass wir noch eklatante Wissenslücken bei den zu erwarteten Klimafolgen haben, die dringend geschlossen werden sollten.“
Forschungsgruppenleiter und Senior Research Scholar, Integrierte Forschungsgruppe Klimaauswirkungen, Energie-, Klima- und Umweltprogramm, Internationales Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA), Laxenburg, Österreich, und Leiter der Forschungsgruppe Zeitliche Entwicklung von Anpassungshindernissen und ihre Bedeutung für klimabedingte Verluste und Schäden, Integratives Forschungsinstitut zum Wandel von Mensch-Umwelt-Systemen (IRI THESys), Humboldt-Universität zu Berlin
„Die aktuelle Studie arbeitet sehr eindrücklich heraus, mit welchen Klimarisiken wir auch bei einer Erwärmung um zwei Grad Celsius rechnen müssen. Das unterstreicht die Dringlichkeit für globale Emissionsreduktionsmaßnahmen – insbesondere in Zeiten, in denen Klimaschutz leider ins politische Hintertreffen zu geraten scheint. Die Studie sollte ein Weckruf sein, dass dringendes Umsteuern erforderlich ist. Wenn es uns gelingt, ein temporäres Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, können wir die Risiken von extremen Klimafolgen noch deutlich reduzieren. Die globale Temperatur würde dann in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wieder absinken.“
„In der wissenschaftlichen Klimacommunity wissen wir um die große Bandbreite modellierter Klimazukünfte. Und wir wissen, dass wir sie ernst nehmen müssen. Diese Studie zeigt das noch einmal deutlich auf. Sie ist ein wichtiger Beitrag für die Bewertung von Klimarisiken auf regionaler oder nationaler Ebene. Risikobewertungen und Maßnahmen zur Klimaanpassung sollten weniger auf Mittelwerte fokussieren. Stattdessen sollten wir über Klimastresstests nachdenken, in denen wir uns bewusst mit plausiblen, extremen Klimazukünften und deren Konsequenzen auseinandersetzen.“
„Diese Einsicht ist insbesondere in der aktuellen europäischen Diskussion zu Referenzszenarien für Klimaresilienz und Risikomanagement von Bedeutung. Nicht die Wahl eines hohen globalen Erwärmungsszenarios allein ist ausreichend zur Risikobewertung. Eine umfassende Analyse extremer, aber plausibler regionaler Klimazukünfte ist mindestens ebenso wichtig.“
Direktor der Forschungsabteilung Klimavariabilität, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
„Die Studie liefert die wichtige Erkenntnis, dass Klimafolgen selbst bei lediglich moderater globaler Erwärmung so schlimm sein können, wie dies im Mittel für sehr starke globale Erwärmung zu erwarten ist. Dieser Effekt war für regionale Hitzewellen im Zusammenhang mit interner Klimavariabilität bereits bekannt. Neu sinddie globale Perspektive und der Fokus auf die Ungewissheit simulierter Klimafolgen, den die Forschenden legen. Die Autor*innen zeigen, dass unterschiedliche Modelle bei gleicher globaler Erwärmung sehr unterschiedliche Folgen für Getreideanbau, Überflutungen in dicht besiedelten Gebieten sowie Waldbrandgefahr darstellen. Die Darstellung der extremen Bandbreite ist eine Stärke der Studie und keine Schwäche, denn dadurch wird die Ungewissheit deutlich. Vielleicht wird die Bandbreite in Zukunft abnehmen, aber ich rechne nicht mit schnellem Fortschritt.“
„Es wäre voreilig, die Verwendung des Szenarios SSP5-8.5 auszuschließen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf den Klimafolgen bei zwei Grad globaler Erwärmung. Dieses Niveau wird in allen Szenarien erreicht, außer dem niedrigsten Standardszenario. Die Verwendung von SSP5-8.5 ist angemessen, da hier auch Erwärmungsniveaus von drei und vier Grad Celsius betrachtet werden. Diese müssen auch betrachtet werden, denn darin liegt der Witz der Studie. Vier Grad werden nur im höchsten Standardszenario regelmäßig erreicht “
„Zu Kippelementen sagt die Studie nichts. Auch für Hitzewellen gilt, dass ihre Intensität durch die globale Erwärmung nur sehr unzureichend charakterisiert wird. Generell kann man sagen, dass Vorsorge und Klimaanpassung auf deutlich mehr als nur auf das globale Mittel schauen müssen. Hier hat vielleicht der IPCC-Sonderbericht zu 1,5-Grad-Erwärmung zu wenig betont, dass viele Ereignisse sowohl bei 1,5-Grad- als auch bei zwei Grad Erwärmung auftreten können. Die vorliegende Studie rückt dies etwas zurecht.“
Professor für Regionalen Klimawandel, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich
„Die Studie veranschaulicht deutlich, dass extreme Änderungen – wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit – selbst bei einer Erwärmung von ‚nur‘ zwei Grad nicht mehr auszuschließen sind. Diese Worst-Case-Änderungen könnten so stark sein, dass sie in etwa den erwarteten Änderungen einer vier Grad wärmeren Welt entsprechen.“
„Der Ansatz ist nicht neu, Worst-Case-Entwicklungen durchzuspielen – also die äußeren Bereiche der Ergebnisbandbreite zu betrachten. Dieses Vorgehen ist in der Risikoabschätzung üblich und sinnvoll. Gerade wenn die möglichen Folgen dramatisch sind, sollten auch sehr unwahrscheinliche Ereignisse berücksichtigt werden. Auch wenn ein altes Flugzeug nur mit fünf Prozent Wahrscheinlichkeit abstürzen würde, würde man in der Regel eben nicht einsteigen, weil die Folgen so fatal wären. Ein Beispiel aus der Klimaforschung sind die Projektionen zum Meeresspiegelanstieg im letzten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) [1]. Dort steht, dass beim Szenario RCP8.5 ein Anstieg um 15 Meter bis zum Jahr 2300 nicht ausgeschlossen werden kann. Die Autoren kennzeichnen diese Entwicklungen auch transparent bezüglich ihrer niedrigen Auftrittswahrscheinlichkeit aber hohen Folgen.“
„Da die Autoren Global-Warming-Level anschauen, ist die Wahl des Szenarios relativ egal. Dennin dem Szenario wird die Zeitspanne betrachtet, in der zwei Grad Erderwärmung erreicht werden. Das zeigt auch der Vergleich mit einem schwächeren Szenario. Der Zweck der Studie ist es gerade, keine extremen Global-Warming-Level zu betrachten. Sondern eben nur eine relativ schwache Erwärmung abzubilden – von der man meist ausgeht, dass sie nur geringe Folgen mit sich bringt. Es handelt sich um SSPs (shared socioeconomic pathways, gemeinsame sozioökonomische Entwicklungspfade; Anm. d. Red.), nicht RCPs (representative concentartion pathways, repräsentative Konzentrationspfade; Anm. d. Red.). SSPs sind Szenarien, die auch sozioökonomische Änderungen betrachten. Für einen Sektor (Fisheries) macht das offenbar einen Unterschied.“
„Die Autoren schreiben im Schlussteil selbst, dass die Ergebnisse im Einzelnen durch eine prozessbasierte Modellevaluation bestätigt werden sollten. Solange dies nicht passiert ist, ist das einzige Kriterium dafür, dass eine Änderung plausibel ist, dass sie im CMIP6- Ensemble (in der Studie verwendete Klimamodelle; Anm. d. Red.) abgebildet wird. Eine Evaluierung könnte aber auch ergeben, dass einzelne Simulationen, auch die am Rand, physikalisch nicht plausibel sind und deshalb nicht betrachtet werden sollten.“
„Ohne weitere Analysen lassen sich die extremen Entwicklungen nicht ausschließen. Es könnte aber natürlich auch sein, dass genau diese Entwicklungen sich als plausibel herausstellen. In diesem Zusammenhang ist ein Punkt wichtig: Wir haben ja schon mehr als ein Grad Erwärmung erlebt. Sprich: aus dem Vergleich von Modellen und Beobachtungen sollten wir deshalb schon vorsichtig abschätzen können, ob wir eher am unteren oder oberen Ende landen werden. Solche zusätzlichen Analysen sollten unbedingt in der Zukunft durchgeführt werden, um Risiken nicht unnötig zu überschätzen.“
„Ich denke, die Ergebnisse lassen sich qualitativ auf viele weitere Fälle erweitern.“
„Generell werden solche Extremfälle wie in der Studie auch in der Risikoabschätzung berücksichtigt. Die Risikoforschung ist da weiter als die Klimaforschung. Tatsächlich werden von der Klimaforschung häufig nur Modellmittelwerte kommuniziert. Dagegen werden Worst-Case-Entwicklungen, wie die in diesem Paper betrachteten, häufig unterschlagen. Die Ergebnisse sind nicht fundamental neu. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn Paper wie dieses das Bewusstsein dafür schärfen, dass die Klimaforschung Risiken meist eben nicht überschätzt, sondern manchmal eher unterschätzt.“
„Es sollte klar dargestellt werden, dass die betrachteten Worst-Case-Entwicklungen eben nur mit niedriger Wahrscheinlichkeit auftreten. Sie zu betrachten ist nur deshalb sinnvoll, weil die Folgen so dramatisch wären.“
„Es liegen keine Interessenkonflikte vor.“
„Keine finanziellen oder gravierenden Interessenkonflikte, jedoch ist Jana Sillmann Professorin in Hamburg und in dem Exzellenzcluster aktiv, den ich mit leite. Erich Fischer war in meinem IPCC AR6-Team, 2018 bis 2021. Jakob Zscheischler ist Mitglied einer Projektsteuergruppe, die ich mit leite.“
„Der Hauptautor ist ein ehemaliger Doktorand von mir; die letzte gemeinsame Publikation liegt etwa vier Jahre zurück. Daraus erwächst aber für mich kein Interessenkonflikt, ich kann mich unbefangen zur Studie äußern.“
Alle anderen: Keine Angaben erhalten
Primärquellen
Bevacqua E et al. (2026): Moderate global warming does not rule out extreme global climate outcomes. Nature. DOI: 10.1038/s41586-026-10237-9.
Zum Beitrag ist auch ein begleitendes News&Views erschienen:
Warren R. (2026): Worst-case outcomes of moderate global warming. Nature.
Literaturstellen, die von den Expert:innen zitiert wurden
[1] IPCC (2021): Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Summary for Policymakers.
Dazu auch: Science Media Center (2021): Stimmen zum WG-I-Report des IPCC-Berichtes. Statements. Stand: 09.08.2021.
Literaturstellen, die vom SMC zitiert wurden
[I] Deutsches Klimarechenzentrum (2026): Die SSP-Szenarien. Website. Stand: 23.03.2026.
[II] Weltorganisation für Meteorologie (2024): State of the Global Climate 2024. Report.
[III] Weltorganisation für Meteorologie (2025): State of the Global Climate 2025. Report.
[IV] Bevacqua E et al. (2026): A year above 1.5 °C signals that Earth is most probably within the 20-year period that will reach the Paris Agreement limit. Nature Climate Change. DOI: 10.1038/s41558-025-02246-9.
[V] Umweltprogramm der Vereinten Nationen (2025): Emissions Gap Report 2025. Report.
Dr. Helge Gößling
Arbeitsgruppenleiter, Abteilung Klimadynamik, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Es liegen keine Interessenkonflikte vor.“
Prof. Dr. Carl-Friedrich Schleussner
Forschungsgruppenleiter und Senior Research Scholar, Integrierte Forschungsgruppe Klimaauswirkungen, Energie-, Klima- und Umweltprogramm, Internationales Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA), Laxenburg, Österreich, und Leiter der Forschungsgruppe Zeitliche Entwicklung von Anpassungshindernissen und ihre Bedeutung für klimabedingte Verluste und Schäden, Integratives Forschungsinstitut zum Wandel von Mensch-Umwelt-Systemen (IRI THESys), Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Jochem Marotzke
Direktor der Forschungsabteilung Klimavariabilität, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Keine finanziellen oder gravierenden Interessenkonflikte, jedoch ist Jana Sillmann Professorin in Hamburg und in dem Exzellenzcluster aktiv, den ich mit leite. Erich Fischer war in meinem IPCC AR6-Team, 2018 bis 2021. Jakob Zscheischler ist Mitglied einer Projektsteuergruppe, die ich mit leite.“
Prof. Dr. Douglas Maraun
Professor für Regionalen Klimawandel, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Der Hauptautor ist ein ehemaliger Doktorand von mir; die letzte gemeinsame Publikation liegt etwa vier Jahre zurück. Daraus erwächst aber für mich kein Interessenkonflikt, ich kann mich unbefangen zur Studie äußern.“