Weshalb nimmt soziale Kooperation mit der Zeit ab?
laut Studie nimmt Kooperationsverhalten bei Menschen mit der Zeit ab, weil ihre Motivation, entsprechenden Aufwand zu betreiben, zurückgeht
Erklärungen für abnehmende Kooperation sind wissenschaftlich umstritten, aktuelle Studie untersucht die sonst im Labor nachgestellten Kooperationsszenarien in realen Situationen
Forschende diskutieren mögliche Limitationen der Untersuchung und erörtern Bedeutung für andere gesellschaftliche Szenarien, in denen Kooperation wichtig ist
Nicht rationales Eigeninteresse, sondern abnehmende Motivation ist laut einer aktuellen Studie ausschlaggebend dafür, dass sich Personen in Gruppen mit der Zeit immer weniger kooperativ verhalten. Werden Gruppenmitglieder an die Vorteile der Kooperation und ihre Verantwortung erinnert, steigt die Kooperationsbereitschaft wieder an. Die Ergebnisse der Studie, die im Fachjournal „Nature“ veröffentlicht wurde (siehe Primärquelle), basieren auf der Beobachtung von realem Verhalten und nicht wie üblich auf verhaltensökonomischen Laborexperimenten.
Konkret wurde über fünf Jahre hinweg das Verhalten von kleinen Gruppen analysiert, die in Sierra Leone gemeinsam einjährige Mikrokredite aufnahmen. Dabei erhielten alle Gruppenmitglieder denselben Anteil des Kredits, mussten ihn aber nicht anteilig, sondern zusammen als Gruppe in mehreren Raten im Jahresverlauf zurückzahlen. Das Kreditinstitut prüfte also nicht, zu welchen Anteilen sich Individuen an der Rückzahlung beteiligten, sondern nur, ob insgesamt beglichen wurde. Geschah dies nicht, so verloren alle Gruppenmitglieder gleichermaßen ihren Zugang zu künftigen Krediten.
Professorin für Verhaltensökonomie und Interkulturelle Psychologie, FernUniversität in Hagen, und Senior Research Fellow am Social Cognition Center Cologne, Universität zu Köln
Methodik und Aussagekraft der Studie
„Das Verhalten in sozialen Dilemmata wird häufig mithilfe ökonomischer Spiele im Labor untersucht. Diese ökonomischen Paradigmen modellieren eine Situation, die in der Realität auftritt. Es gibt zwar Forschung zum Zusammenhang zwischen dem im Labor gezeigten Verhalten und dem im ,echten‘ Leben. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit das Verhalten in künstlichen Kontexten das in der Realität vorhersagen kann. Eine große Stärke der vorliegenden Studie ist, dass es sich um Daten ,aus dem Feld‘ handelt. Die Rückzahlungsmodalitäten der hier untersuchten Mikrokredite entsprechen der typischen Struktur eines sozialen Dilemmas. Auch lassen sich aus der durchgeführten Studie belastbare Rückschlüsse zur langfristigen Kooperationsbereitschaft ziehen, da sie mehrere Jahre umfasst.“
Einordnung in Forschungsstand
„Sichere Schlüsse können wir aus empirischer Forschung in der Psychologie oder der Ökonomie in der Regel nicht ziehen. Bisherige Forschung zeigt, dass die Determinanten des Kooperationsverhaltens vielfältig sind – auch im Zeitverlauf.“
„Der konkrete Untersuchungsgegenstand der gemeinschaftlichen Mikrokredite hat mich an eine Studie aus dem Jahr 2013 erinnert in der untersucht wurde, ob die Rückzahlungswahrscheinlichkeit durch die Häufigkeit der Interaktion innerhalb einer Gruppe beeinflusst wird [1]. Neu an der vorliegenden Studie ist, dass der wiederholte Neustart im Kreditschema erlaubt, sogenannte ,Restart‘-Effekte zu untersuchen. Die psychologische und die ökonomische Literatur kennen solche Effekte aus Laborstudien – konkret wissen wir, dass Kooperationsraten abnehmen und sprunghaft wieder ansteigen, wenn die Kooperation innerhalb einer Gruppe ,von vorne‘ beginnt. Besonders erkenntnisreich finde ich die qualitativen Interviews mit Kreditnehmer*innen. Hier wurden mögliche Gründe für die abnehmende Zahlungsbereitschaft aufgeführt. Entgegen klassisch-ökonomischen Annahmen war dies nicht etwa ausschließlich in rationalem Eigeninteresse begründet, sondern vielmehr durch schieres Vergessen oder Trägheit.“
„Besonders spannend finde ich persönlich auch, dass ein Großteil der Kreditnehmer*innen im Experiment weiblich ist, da zumindest in westlichen Ländern Finanztransaktionen eher stereotyp männliche Kompetenzfelder sind.“
Implikationen der Studie
„Die vorliegende Studie liefert ein weiteres Puzzleteil für unser Verständnis menschlicher Kooperation. Aus meiner Sicht können die Studienergebnisse für konkrete Interventionen genutzt werden: Eine Erinnerung an die Kooperationssituation und das zugrunde liegende Dilemma kann die Kooperationsraten zumindest kurzfristig wieder anheben. Im speziellen Fall der Mikrokredite könnten Kreditgeber*innen solche Erinnerungen verstärkt einsetzen. Gegebenenfalls müsste dieses Instrument mit anderen Interventionen kombiniert werden, da die Daten der vorliegenden Studie zeigen, dass der Restart-Effekt mit der Anzahl der Wiederholungen abnimmt.“
Übertragung auf andere Kontexte
„Das soziale Dilemma des Klimawandels hat hinsichtlich des langen Zeithorizonts viel mit der Struktur der untersuchten Mikrokredite gemeinsam. Im Vergleich zu einer kurzen Laborstudie sind die Auswirkungen des Klimawandels, wie bei den Mikrokrediten – wobei Individuen schlimmstenfalls keinen neuer Kredit erhalten –, für die einzelne Person erst in ein paar Jahren deutlich zu spüren. Somit lassen sich die im Artikel besprochenen Lösungsansätze teilweise auf den Kontext des Klimawandels übertragen.“
Weitere Einflussfaktoren
„Die bisherige Forschung kennt viele weitere Determinanten der Kooperationsbereitschaft, von statusrelevanten Faktoren wie Verantwortlichkeit und Einkommensunterschieden über demographische Variablen wie Alter und Gruppenzugehörigkeit bis hin zu institutionellen Faktoren wie dem Vertrauen in heimische Institutionen.“
Professor für Psychologie ökonomischer Entscheidungen, University of Nottingham, Vereinigtes Königreich
Methodik und Aussagekraft der Studie
„Die Studie ist methodisch exzellent und die Datenlage ist unüblich gut, was die Messqualität über die Zeit betrifft. Oft ändern sich in Felddaten die interessierenden Variablen über die Zeit, aber in dieser Studie konnte die Messung der Rückzahlungsraten konstant gehalten werden. Die kreditnehmenden Gruppen waren ebenso konstant, was in longitudinalen Feldstudien (Studien, in denen dieselben Personen im Zeitverlauf beobachtet werden; Anm. d. Red.) selten ist. In diesem Sinne hat diese Feldstudie eine parallele Struktur zu Laborexperimenten, welche die gemessenen Variablen und die Gruppenzusammensetzung, sowie die Wiederholung per experimentellem Design sicherstellen können. Dass man diese Struktur auch einmal außerhalb des Labors so klar hat, ist sehr selten und darin besteht ein wesentlicher Teil des wissenschaftlichen Werts dieser Studie.“
Einordnung in den Forschungsstand
„Der wesentliche wissenschaftliche Wert dieser Studie besteht im ‚Parallelismus‘ von Labor und Wirklichkeit. Sie demonstriert, dass die Verhaltensmechanismen, die man im Labor beobachtet, bei entsprechender Parallelität auch in der ‚Realität‘ vorkommen. Ursache ist, dass ähnliche psychologische Mechanismen eine Rolle spielen – allen voran die sogenannte ‚bedingte Kooperation‘.“
„Kooperation ist inhärent instabil, wie zahlreiche Laborexperimente und auch diese Feldstudie zeigen. Das hängt grundsätzlich damit zusammen, dass es immer einige wenige Trittbrettfahrer gibt und die meisten anderen ‚bedingt kooperativ‘ sind, also kooperieren, wenn es andere auch tun. Es benötigt deshalb zusätzliche Mechanismen, wie etwa soziale Bestrafung oder Reputationsverlust, oder moralische Verpflichtungsgefühle, um trotzdem zu kooperieren. Laborexperimente zeigen das eindeutig, aber in stilisierten Versuchsanordnungen. Diese Studie zeigt das mit Hilfe von Interviewdaten, welche diese Motive zu Tage fördern und damit die Laborbefunde bestätigen.“
Übertragung auf andere Kontexte
„Die Laborforschung hat gezeigt, dass die Verhaltensmechanismen über verschiedene Kontexte ähnlich sind: Vor allem bedingte Kooperation spielt eine große Rolle und Anreize beziehungsweise Bestrafung sind nötig, um Kooperation dauerhaft stabil zu halten. Wenn Bestrafung oder Anreize nicht möglich sind, ist es sehr schwer Kooperation dauerhaft aufrecht zu erhalten.“
„Der Klimawandel ist ein riesiges Kooperationsproblem, welches auf allen Ebenen besteht: Zwischen Ländern, aber auch auf individueller Ebene. Freiwillige Kooperation kann den Klimawandel nicht aufhalten, da sie – obwohl eindeutig vorhanden – insgesamt zu gering ist. Zwischen Ländern sind verpflichtende Abkommen wichtig, Stichwort CO₂-Steuer und Netto-Null-Ziele, und auf nationaler Ebene müssen ebenfalls verbindliche Maßnahmen, wie das ,Verbrenner-Aus‘, durchgesetzt werden.“
Professor für Sozialpsychologie am Social Cognition Center Cologne, Universität zu Köln
Methodik und Aussagekraft der Studie
„Die Studie ist methodisch insgesamt sorgfältig durchgeführt und liefert wertvolle quantitative Einblicke in das Kooperationsverhalten über lange Zeiträume. Besonders die Dokumentation der Abnahme der Kooperation über die Zeit, der sogenannten ‚Neustart-Effekte‘ (Anstieg der Kooperation bei Neustart der Kooperation – in dieser Studie etwa durch neu vergebene Kredite; Anm. d. Red.) und der danach immer schneller abfallenden Kooperationsrate ist aufschlussreich.“
„Dennoch weist die Arbeit im qualitativen Teil methodische Schwächen auf: Zentrale Gütekriterien wie Objektivität und Validität werden bei der Auswertung der Interviews nicht ausreichend belegt. Da die Befragungen zudem nicht direkt mit dem tatsächlichen Handeln der Probanden verknüpft wurden, bleiben die Schlussfolgerungen über die Ursachen des Kooperationsabfalls teilweise spekulativ. Es besteht die Gefahr, dass lediglich sozial erwünschtes Antwortverhalten gemessen wurde, statt der tatsächlichen psychologischen Beweggründe.“
Einordnung in den Forschungsstand
„Der zentrale Verdienst der Untersuchung liegt im Transfer theoretischer Laboreffekte in die reale Praxis. Die Studie bestätigt eindrucksvoll, dass unter anderem der aus der Forschung bekannte schleichende Kooperationsabfall auch unter hohen Anreizen – hier im Kontext von Mikrokrediten – ein robustes Phänomen ist.“
„Allerdings bleibt die psychologische Tiefenschärfe begrenzt: Die Studie beschreibt zwar präzise, dass die Kooperation sinkt, liefert aber kein hinreichendes ‚Warum‘. Die Behauptung, der Rückgang sei vorwiegend durch schwindende Motivation zur Kooperation und Anstrengung bedingt, ist durch die vorliegenden Daten nicht vollständig gedeckt.“
Übertragung auf andere Kontexte
„Die Ergebnisse illustrieren beispielhaft, dass kooperationsschädliches Verhalten auch außerhalb des Labors vorkommt. Für eine fundierte Praxisanleitung zur Förderung langfristiger Kooperation fehlen jedoch entscheidende Analysen zu sozialen Normen, Gruppendynamiken oder Sanktionsmechanismen.“
„Auch für komplexe globale Herausforderungen wie den Klimaschutz ist der Erkenntnisgewinn begrenzt, da die theoretische Einbettung zu oberflächlich bleibt. Ein wichtiges Signal der Studie ist: Sozialpsychologische Effekte in Kleingruppen allein sind kein Selbstläufer für dauerhafte Kooperation. Bemerkenswert und zugleich hoffnungsvoll bleibt dennoch der Befund, dass die Zusammenarbeit in vielen Gruppen trotz widriger Umstände erstaunlich lange stabil bleibt.“
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung „Umwelt und Ressourcen“, RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen
Methodik und Aussagekraft der Studie
„Die Studie ist von besonderem Interesse, weil sie einen großen empirischen Datensatz aus der realen Welt über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Bisherige Studien basieren häufig auf kleineren Stichproben, betrachten einen kürzeren Zeitraum und sind Laborstudien.“
Einordnung in den Forschungsstand
„Die Studie bildet grundsätzlich Erkenntnisse ab, die bereits zuvor in experimentellen Studien gefunden wurden. Bereits seit Langem haben experimentelle Studien beobachtet, dass Kooperation im Laufe der Zeit abnimmt [2] [3]. Sie erklären dies damit, dass viele Personen tendenziell versuchen, für sich selbst einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen zu erreichen. Aufgrund von Reziprozität verlieren dann auch andere in der Gruppe zunehmend ihre Motivation sich kooperativ zu verhalten.“
„Wichtig ist hierbei, dass diese Studien methodisch ganz anders vorgegangen sind: In Laborexperimenten wurde isoliert und unter streng kontrollierten Bedingungen das Verhalten von Probandinnen und Probanden untersucht. Dies waren häufig Studierende, welche an der Uni zu derartigen Studien eingeladen wurden und dabei – abhängig von ihren Entscheidungen – echtes Geld verdienen konnten. Somit sind diese Studien zwar intern valide, jedoch ist aufgrund der spezifischen Stichprobe (Studierende) und des abstrahierten zugrundeliegenden Problems – häufig zum Beispiel Gefangenen-Dillemmata oder Public Good Games – nicht immer klar, ob sich die beobachteten Ergebnisse auf die echte Welt übertragen lassen.“
„Seitdem gibt es eine Vielzahl an Studien, die sich bestimmte Aspekte anschauen und beispielsweise ‚das Labor‘ ins Feld bringen – sogenannte ‚Lab-in-the-Field‘-Studien.“
„Das Besondere an dieser Studie ist, dass die Autoren die Erkenntnisse in einem großen Stichprobenumfang, einem Zeitraum von fünf Jahren und bei einer realen, sehr relevanten Handlung nachweisen konnten. Hiermit konnten sie auch einige in früheren experimentellen Studien gewonnene Erkenntnisse bestätigen.“
Mechanismen für mehr Kooperation
„Zunächst können ‚Neustarts‘ einen Motivationsboost schaffen, das Koopertionsdilemma zu lösen. Sie tragen somit zumindest temporär zu mehr Kooperation bei. Ein wenig überraschend ist, dass dies laut der Studie sogar über einen sehr langen Zeitraum noch funktioniert – wenn auch mit darauffolgend immer schnelleren Zusammenbrüchen der Kooperation.“
„Laborstudien teilen die Studienteilnehmenden häufig in drei Kategorien ein: Menschen, die nie kooperieren, Menschen, die immer kooperieren, und Menschen, die dann kooperieren, wenn die anderen es auch tun. Diese letzte Gruppe ist am größten.“
„Die Studie identifiziert nuancierter heterogene Motive als Mechanismen hinter dem beobachteten Muster, zu denen sowohl Eigennutz als auch Prosozialität gehören. Häufig wurde dabei über sozialen Zwang und interne Kompensationszahlungen berichtet. Eine Rolle spielt sicherlich auch, dass die Teilnehmenden sich schon kennen, soziale Beziehungen bestehen und Kommunikation möglich ist, sodass Vertrauen vorhanden, aber auch die Sorge vor Reputationsverlust reell ist.“
„Wir sammeln durch diese Studie wertvolle Puzzleteile und Erkenntnisse darüber, was Kooperation begünstigt und was ihr eher im Weg steht, können aber keine einzelne Maßnahme als eindeutige Lösung des Problems hervorheben. Und auch hier ist nicht klar, inwiefern sich die Erkenntnisse übertragen lassen – zum Beispiel auf andere Regionen und Kulturen, andere Handlungen und so weiter.“
Übertragung auf andere Kontexte
„Natürlich handelt es sich bei dieser Studie, trotz ihrer Größe, um ein konkretes Setting zu Gruppenkrediten in Sierra Leone. Daher sind die Ergebnisse aus dieser Studie nicht allgemeingültig, jedoch bietet sie ein wertvolles Puzzlestück, um daraus entsprechende Lösungsansätze abzuleiten. ‚Neustarts‘ bieten sich vermutlich nicht als einzige und dauerhafte Lösung für Kooperationsprobleme an.“
„Doch erinnern die in der Studie angesprochenen zugrundeliegenden Motivationen und Mechanismen an Erkenntnisse, welche Elinor Ostrom – die erste Frau, die den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt – in ihrer Forschung zu Gemeinschaftsgütern erlangt hat: Sie identifizierte stabile Institutionen zur Selbstverwaltung als Faktoren zu einer langfristigen Aufrechterhaltung von Kooperation. Zentral ist hier die Reziprozität: Teilnehmende müssen darauf vertrauen können, dass alle kooperieren, was durch klare Regeln erreicht werden kann – darunter auch interne, faire Sanktionsmechanismen. Ostroms Ansätze sprechen somit eher gegen Top-down-Maßnahmen. Sie hat gezeigt, dass dezentralisierte, selbstorganisierte Lösungen oft erfolgreicher sind als staatliche Regulierung von oben herab. Dies lässt jedoch erkennen, dass gerade diese Ansätze auf großer, teils globaler Ebene, wie bei Umweltproblemen und Pandemien sich nur schwer als Lösung umsetzen lassen.“
Dieses Statement entstand in Zusammenarbeit mit Mark Andor Leiter der Forschungsgruppe „Prosoziales Verhalten“ am RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen und Professor für „Verhaltens- und Umweltökonomik“ an der Ruhr-Universität Bochum.
„Im Zusammenhang mit der Studie habe ich keine Interessenkonflikte.“
„Ich kenne die Autoren dieses Papers nicht und war auch in keiner Weise involviert, auch nicht als Gutachter.“
„Es bestehen keine Kontakte meinerseits zu den Autoren der Studie. Befangenheiten können ausgeschlossen werden.“
Alle anderen: Keine Angaben erhalten
Primärquelle
Sabin N et al. (2026): Punctuated decline of human cooperation. Nature. DOI: 10.1038/s41586-026-10380-3.
Literaturstellen, die von den Expert:innen zitiert wurden
[1] Feigenberg B et al. (2013): The Economic Returns to Social Interaction: Experimental Evidence from Microfinance. The Review of Economic Studies. DOI: 10.1093/restud/rdt016.
[2] Andreoni J (1988): Why free ride?: Strategies and learning in public goods experiments. Journal of Public Economics. DOI: 10.1016/0047-2727(88)90043-6.
[3] Fischbacher U et al. (2010): Social Preferences, Beliefs, and the Dynamics of Free Riding in Public Goods Experiments. American Economic Review. DOI: 10.1257/aer.100.1.541.
Prof. Dr. Angela Dorrough
Professorin für Verhaltensökonomie und Interkulturelle Psychologie, FernUniversität in Hagen, und Senior Research Fellow am Social Cognition Center Cologne, Universität zu Köln
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Im Zusammenhang mit der Studie habe ich keine Interessenkonflikte.“
Prof. Dr. Simon Gächter
Professor für Psychologie ökonomischer Entscheidungen, University of Nottingham, Vereinigtes Königreich
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Ich kenne die Autoren dieses Papers nicht und war auch in keiner Weise involviert, auch nicht als Gutachter.“
Prof. Dr. Andreas Glöckner
Professor für Sozialpsychologie am Social Cognition Center Cologne, Universität zu Köln
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Es bestehen keine Kontakte meinerseits zu den Autoren der Studie. Befangenheiten können ausgeschlossen werden.“
Dr. Nils Hönöw
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung „Umwelt und Ressourcen“, RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen