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Wie verschafft das SMC Experten Gehör?

FAQ Wissenschaftler

Frequently Asked Questions – Wissenschaftler

Über das SMC bringen Sie Experten mit Sachkenntnis in viele Medien und wirken daran mit, öffentliche Spielräume für vermeintliche Experten zu verringern. Sie unterstützen zudem eine besser fundierte Wissenschaftsberichterstattung. Damit mehr Einschätzungen von qualifizierten Wissenschaftlern in die Medien gelangen, erreichen Sie über das SMC auch registrierte Journalisten, die nicht in klassischen Wissenschaftsressorts arbeiten, sondern zum Beispiel im Lokalen oder im Politikressort.

Unsere SMC-Redakteure kontaktieren Sie, wenn Journalisten sich mit einem Ereignis in Ihrem Fachgebiet beschäftigen, etwa weil Studienergebnisse publiziert werden, die absehbar für Schlagzeilen sorgen werden, oder weil tagesaktuell etwas passiert, was Bezug zur Wissenschaft hat.

Für gewöhnlich bitten wir Sie um eine schriftliche Einschätzung zu dem Thema. Keine Sorge, es geht nicht darum, eine mehrseitige Stellungnahme zu verfassen oder ein wissenschaftliches Peer Review durchzuführen. Sondern es geht um ein kurzes, prägnantes, fachlich fundiertes Statement, das zum Beispiel die Bedeutung der Forschungsergebnisse für die Gesellschaft beschreibt. Die Statements von Ihnen und anderen angefragten Experten bündeln wird dann und leiten alles vollständig an die bei uns akkreditierten Journalisten. Das heißt zum einen: Ihre Statements werden weder inhaltlich redigiert noch zensiert. Und das heißt zum anderen: Ihre Statements liefern verlässliche Einschätzungen noch während der Recherche von Journalisten.

In Ausnahmefällen laden wir Sie auch zu einem Press Briefing ein. Das ist eine Pressekonferenz, veranstaltet vom SMC, mit Experten, für Journalisten. Dabei möchten wir Journalisten über ein wichtiges Thema mit Wissenschaftsbezug informieren, das möglicherweise kurz darauf die Nachrichten bestimmen wird oder bei dem Missverständnisse in der öffentlichen Diskussion zu erwarten sind.

Politikjournalisten berichten darüber, der US-Präsident tritt aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Boulevardreporter berichten über eine Schauspielerin, die sich aus Angst vor Krebs beide Brüste amputieren lässt, Wirtschaftsredakteure über die Pharma-Branche, Sportreporter über Doping, Lokaljournalisten über einen Ebola-Verdacht im Jobcenter, Wissenschaftsredakteure über den neuesten Coup der Crispr-Cas-Technologie.

Wissenschaft kommt eben in allen Lebensbereichen vor und damit auch in allen journalistischen Ressorts.

Deswegen richtet sich das Science Media Center Germany nicht nur an Wissenschaftsjournalisten, sondern explizit auch an Medienvertreter anderer Ressorts. Und das in allen Mediengattungen: Print, Hörfunk, Fernsehen, Online, Multimedia und Nachrichtenagentur.

Keine Sorge, wir melden uns nicht täglich. Und wenn Sie von uns über einen längeren Zeitraum nichts hören, bedeutet das keinesfalls, dass wir das Interesse an Ihrer Expertise verloren haben. Zum Beispiel haben innerhalb des ersten Jahres im Live-Betrieb rund ein Dutzend Experten drei Statements verfasst, während zig andere nicht einmal angefragt wurden für ein Statement. 

Nicht jedes Thema verspricht täglich Schlagzeilen. Umso mehr möchten wir Sie bitten, sich ein gewisses Zeitfenster für mögliche Anfragen des SMC freizuhalten, wenn Ihr Thema dann mal auf die Agenda kommt. Auch wenn wir wissen, dass Fachleute wie Sie wenig Zeit haben.

Wenn sich das SMC bei Ihnen meldet, dann, weil ein Thema gerade von großer öffentlicher Relevanz ist und weil Sie und Ihre Expertise einen hohen Stellenwert haben. Deshalb bitten wir Sie darum, möglichst zeitnah zu reagieren. Nur so liefern wir gemeinsam relevantes Fachwissen und wissenschaftliche Einschätzungen rechtzeitig an jene Journalisten, die bei uns registriert sind. Wir bitten Sie daher um die Erlaubnis, Sie im Fall des Falles jederzeit kontaktieren zu dürfen – wenn es sich um ein Großereignis handelt, das keinen Aufschub duldet, auch außerhalb üblicher Bürozeiten. Solche „Medien-Tsunamis“ treten zwar äußerst selten auf, doch leider meist unerwartet.

Wenn wir Sie wegen eines möglichen Statements kontaktieren, dann fragen unsere Redakteure nach möglichen Interessenkonflikten, etwa nach Patenten oder Drittmitteln aus der Industrie. Ein potenzieller Interessenkonflikt bedeutet für das Team im SMC nicht generell, dass Sie Ihr Spezialwissen nicht einbringen können. Wir leben eine Kultur der Offenheit und wollen nicht verschweigen, was alle wissen sollten.

Wir überlegen genau, welche Themen sich für eine Pressekonferenz mit Journalisten eignen. Und wir sind dankbar dafür, wenn Wissenschaftseinrichtungen uns auf bevorstehende Veröffentlichungen oder Themen hinweisen, die ein erhöhtes Medieninteresse erwarten lassen. Das können zum Beispiel bahnbrechende Forschungsergebnisse sein oder Ereignisse, die einen hohen Nachrichtenwert und Bezug zu Wissenschaft haben. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Geschichte im Kopf haben, an der das SMC und die dort registrierten Journalisten Interesse haben könnten. Bitte bedenken Sie auch, dass wir Themen für Press Briefings nach anderen Kriterien auswahlen als für die anderen SMC-Produkte: Themen für Press Briefings haben einen breiteren Fokus als eine einzelne Fachpublikationen oder ein Ereignis; sie sind relevant für die Gesellschaft; und es geht mitunter um eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Zumal wir nur eine begrenzte Anzahl an Press Briefings veranstalten können.

Wenn Sie in Fachkreisen erfahren, dass hochrelevante wissenschaftliche Ereignisse bevorstehen oder dass überraschende Forschungserkenntnisse nicht auf sachgerechtes öffentliches Interesse stoßen, würden wir das gern erfahren. Nur wenn Sie uns frühzeitig über bevorstehende Publikationen oder Ereignisse in der Wissenschaft informieren, die für die Gesellschaft relevant sind, können wir uns vorbereiten.

Auch inhaltliche Vorschläge für künftige Press Briefings nehmen wir gern als Anregung auf.

Und wenn Sie einmal einen Hinweis haben, der nicht mit Ihrem Namen oder Ihrer Institution verbunden werden soll, haben wir ebenfalls ein offenes Ohr – und gehen stets vertraulich mit Ihren Hinweisen um.

Die Redaktion des SMC entscheidet frei von jeder äußeren Einflussnahme, inwiefern die Vorschläge für die weitere Medienarbeit ausgewählt werden. Wir sind weder eine Pressestelle noch eine Lobbyorganisation für eigene oder institutionelle Interessen; und wir halten Abstand von Personen, die bloße Eigenwerbung betreiben. Unser Ziel ist es lediglich, das hohe Gut der öffentlichen Aufklärung mit klugen Argumenten von Wissenschaftlern zu stärken.

In der Regel nicht, denn wir konzentrieren uns auf die Kompetenz von Spitzenwissenschaftlern, die fachliche Kommentare zu Forschungsartikeln oder aktuellen Ereignissen aus der Sicht der Wissenschaften liefern können. Wenn wir an einem Thema dran sind und Sie glauben, eine für das SMC interessante Einschätzung oder eine besondere nicht-wissenschaftliche Fachkraft zu einem Spezialthema zu haben, kontaktieren Sie uns bitte. Dann kann es im Einzelfall und unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein, eine weitere kluge Stimme zusätzlich zu den Statements der wissenschaftlich arbeitenden Experten einzusammeln und an Journalisten zu verteilen.

Wie und wo lässt sich schnell verlässliche wissenschaftliche Expertise finden? Woher rasch qualifizierte, aussagewillige und aussagefähige Experten nehmen, die Zitate liefern? Wer liefert in emotional geführten Debatten sachliche Argumente und qualifizierte Fakten? 

Vor dieser Herausforderung stehen Journalisten wie Sie immer dann, wenn Medien wissenschaftliche Sachverhalte im Tagesgeschehen einordnen müssen, wenn „Breaking News“ aus der Wissenschaft für öffentlichen Wirbel sorgen oder wenn dramatische Ereignisse mit Wissenschaftsbezug kurzfristig bewertet werden sollen. Mit unseren Angeboten möchten wir vor allem die Berichterstattung über heikle und komplexe Themen bereichern und verbessern.

Die Vielzahl von Publikationen, Informationsquellen, Themengebieten und Fachsprachen innerhalb der Wissenschaften lässt sich auf die Schnelle kaum durchdringen. Das Science Media Center Germany agiert da wie ein kompetenter Lotse. 

Aktiv werden wir, wenn es sich um ein gesellschaftlich relevantes „Public Issues“ handelt und wenn zugleich die vom SMC gesammelte und verbreitete Expertise einen Mehrwert für Journalisten hat und breite Verwendung erwarten lässt. 

Telefonnummer, E-Mail-Adresse, gerne auch eine Handynummer: So können wir Sie am besten erreichen. Deswegen sind wir Ihnen auch dankbar, wenn Sie uns in Eigeninitiative informieren, sobald sich Ihre Kontaktdaten ändern. Auch die Telefonnummer Ihrer Assistenz oder Ihre private E-Mail-Adresse sparen in dringenden Fällen wertvolle Zeit. Das Team des SMC verwendet private Kontaktdaten nur in medialen Ausnahmesituationen und leitet diese nur mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis, das wir in jedem Einzelfall erneut abfragen, an Journalisten weiter.

Wir suchen nach kompetenten und kommunikationswilligen Fachwissenschaftlern, die ihre Expertise zur Berichterstattung in deutschsprachigen Medien beisteuern können und wollen. Über das SMC können diese Experten ihr Spezialwissen zu öffentlich relevanten Themen einbringen – und zwar genau dann, wenn Journalisten es brauchen.

Es ist uns wichtig, dass die Experten in unserer Datenbank bestimmte Kriterien erfüllen – von fachlicher Expertise bis zur Bereitschaft, auch kurzfristig fürs SMC zur Verfügung zu stehen. Wir freuen uns, wenn Sie Wissenschaftler für das SMC begeistern. Sie können uns zum Beispiel per E-Mail einen Forscher mit einem bestimmten Fachgebiet vorschlagen, auf den Sie aufmerksam geworden sind. Wir kontaktieren dann den Experten und prüfen, ob die Person zu den uns wichtigen Themen forscht und unseren Wünschen an Experten entspricht. Wenn dann absehbar ist, dass der Experte eine Bereicherung für das SMC und die Berichterstattung sein kann, dann nehmen wir die Person in unsere Experten-Datenbank auf. Wir werden den Experten erneut kontaktieren, sobald Journalisten auf der Suche nach Spezialwissen und Expertise im jeweils passenden Themenfeld sind.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht darauf abzielen, eine allumfassende und vollständige Experten-Datenbank aufzubauen, und dass das SMC auch nicht die Pressestelle der Forschergemeinde ist.

  • Rapid Reaction:
    Experten-Statements mit Fakten und Argumenten.
    Wenn im Tagesgeschehen Wissenschaft involviert ist.
    Als Quelle verlässlicher Zitate, als Rohstoff für journalistische Berichte, zur Orientierung für weitere Recherchen. 

  • Research in Context:
    Experten-Statements mit Einschätzung aus aus verschiedenen Blickwinkeln – fachlich, methodisch, ethisch, juristisch oder gesellschaftlich.
    Wenn wissenschaftliche Forschungsergebnisse veröffentlicht werden, die für Schlagzeilen sorgen werden.
    Als Quelle verlässlicher Zitate, als Rohstoff für journalistische Berichte, zur Orientierung für weitere Recherchen.
    Gegebenenfalls unter Sperrfrist.

  • Fact Sheet:
    Prägnante Fakten, sinnvolle Zusammenfassungen, vertiefende Details, weiterführende Links.
    Wenn vielschichtige Themen tiefergehendes Wissen erfordern oder wenn umfassende und wiederkehrende Themen Überblickswissen brauchen.
    Als Recherchehilfe, Hintergrundinformation, Faktensammlung, Spickzettel – für jetzt und für später.

  • Press Briefing:
    Öffentliche Pressekonferenzen oder nicht-öffentliche Hintergrundgespräche. Veranstaltet vom SMC, mit Wissenschaftlern, für Journalisten:
    als Präsenzveranstaltung mit Livestream und Call-In-Option.
    Wenn es sich um ein ausgesuchtes Thema handelt, zum Beispiel eine wissenschaftliche Sensation oder ein Thema mit wissenschaftlichem Bezug und politischer Relevanz:
    als exklusiver Zugang zu Experten und für eigene Fragen. 
  • Weitere Angebote:
    sind vorgesehen. 

Die Aussendungen des SMC können wie anderes Recherchematerial für Radio- und Fernsehjournalisten genutzt werden: Sie erhalten Hintergrundinformationen und Detailwissen. Sie bekommen Hinweise, welche Aspekte bei einem Thema relevant sind und wo Sie selbst weiterrecherchieren können. Und Sie erfahren, welche Experten sich zu einem bestimmten Thema geäußert haben und somit vielleicht auch Ihnen für ein eigenes Rundfunk-Interview zur Verfügung stehen.

Das SMC verteilt seine Angebote in mehreren Stufen: 

Journalisten, die beim SMC akkreditiert sind, bekommen die Produkte schnellstmöglich per E-Mail zugeschickt. Journalisten, denen wir Embargo-Zugang gewähren und die mit unserer Embargo Policy einverstanden sind, erhalten entsprechende SMC-Angebote auch bereits vor Ablauf der Sperrfrist.

Mitunter gibt es mehrere Versionen mit Ergänzungen: Zunächst gibt es eine Aussendung mit Einschätzungen von einigen wenigen Experten. Wenn weitere Expertisen beim SMC auflaufen, liefern wir diese zusätzlichen Statements und Informationen sukzessive aus. 

Journalisten, die (noch) nicht beim SMC registriert sind (und alle anderen Interessierten), können unsere Angebote später auf der SMC-Homepage nachlesen und sich über themenbezogene Experten-Einschätzungen informieren. Der Bereich „Alle Angebote“  dient als Repositorium. Nutzen Sie dazu gerne den RSS-Feed  oder folgen Sie  @smc_germany  auf Twitter: Hier wie dort geben wir neue Beiträge bekannt, sobald sie online gestellt worden sind.

Wissenschaftliche Fachartikel, die noch nicht publiziert sind, unterliegen für gewöhnlich einer Sperrfrist, die von der jeweiligen Fachzeitschrift vorgegeben wird. Entsprechend sind auch alle Einschätzungen, die Experten auf Bitte des SMC hin erstellen, unter Embargo. Das heißt: Vor Ablauf der vom Fachjournal gesetzten Sperrfrist darf weder über den Fachartikel noch über die vom SMC gesammelten Statements der Experten berichtet werden. Nur hauptberuflich tätige Journalisten, die beim SMC akkreditiert sind und persönlich schriftlich versichert haben, die Embargo Policy der Wissenschaftsgemeinschaft und des SMC zu verstehen und zu achten, erhalten vom SMC Material unter Embargo. 

Wenn Journalisten oder Redaktionen ein Embargo brechen, kann dies dazu führen, dass sie fortan keine Presse-Vorabs mehr erhalten: Mitunter könnte eine Ressortredaktion, ein Medium oder gar das SMC von den Sperrfrist-Mitteilungen ausgeschlossen werden – was wiederum vielen Kollegen und der Wissenschaftsberichterstattung schaden würde. Deswegen erwarten wir von allen zu registrierenden Journalisten, die Informationen unter Embargo erhalten möchten, ein schriftliches Einverständnis, sich an Sperrfristen der Fachjournale und des SMC zu halten.

Nichts. Die Produkte des SMC werden Journalistinnen und Journalisten kostenlos angeboten. Auch die Registrierung beim SMC kostet nichts – außer ein paar Minuten Zeit.

Übrigens: Auch die Experten müssen weder etwas bezahlen noch bekommen sie eine finanzielle Aufwandsentschädigung dafür, dass sie in die SMC-Datenbank aufgenommen werden und Expertise liefern.

Das SMC arbeitet gemeinnützig und finanziert sich mit Hilfe einer Anschubförderung der Klaus Tschira Stiftung. Derzeit wird ein Kreis weiterer finanzieller Förderer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aufgebaut, um das SMC langfristig zu finanzieren.

Das SMC ist keine (klassische) Nachrichtenagentur. Wir liefern keine fertigen Artikel, sondern Zitate und Einschätzungen von Wissenschaftlern und anderen Experten, die Ihre Recherche ergänzen und Ihre Berichte bereichern können. Unsere Angebote sind kostenlos für Journalisten. Und unsere Beiträge erreichen Sie nicht über einen Ticker, sondern via E-Mail.

Unsere Experten-Datenbank enthält Spezialisten aus verschiedenen Bereichen von Medizin und Lebenswissenschaften, Umwelt und Klima, Mobilität, Energie und Technik, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Hinzu kommen Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftler, die sich in ihrer Forschung mit den Themen des SMC auseinandersetzen. Besonders wichtig sind uns Themen, die nicht nur für die Wissenschaftsgemeinde relevant sind, sondern auch für die Öffentlichkeit und Gesellschaft – also „Public Issues“.

Die Experten in unserer Datenbank sind hauptsächlich Wissenschaftler, zum Teil aber auch andere ausgewiesene Fachleute, etwa Menschen, die zunächst selbst geforscht haben und nun in einer Fachbehörde arbeiten, oder Personen, die sich über die Jahre eine verlässliche Expertise in einem Spezialgebiet angeeignet haben.

Alle Experten, die auf Anfrage zugesagt haben, das SMC zu unterstützen, haben sich bereiterklärt, dabei zu helfen, wissenschaftliche Expertise für Journalisten sowie für Leser, Hörer und Zuschauer sichtbarer zu machen.

Ganz wichtig: Die Experten bezahlen nicht dafür und werden auch nicht dafür bezahlt, in der Datenbank vertreten zu sein. Sie haben etwas zu sagen und sie haben Interesse am Journalismus. Es sind mutige Experten, denen das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit so viel bedeutet wie dem Team des SMC.

Wir schützen Ihre Daten nach dem Stand der Technik und dem in Deutschland geltenden Datenschutz. Das ist uns wichtig. Unsere Experten-Datenbank befindet sich auf einem gut gesicherten, eigenen Server in Deutschland, so dass Unbefugte keinen Zugriff auf vertrauliche Daten erhalten. Alle datenschutzrechtlich relevanten Angaben sind allein dem Team im SMC bekannt, und unsere Mitarbeiter sind vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Außerdem werden wir Ihre persönlichen Kontaktdaten, etwa Mobilnummern, niemals ohne Ihre Zustimmung an Medienvertreter weitergeben. Das Team des SMC prüft bei Anfragen von Journalisten zunächst, ob Sie für Kontaktanfragen zur Verfügung stehen.

Außerdem möchten wir der Pressestelle Ihrer Organisation gerne mitteilen, dass Sie in der Experten-Datenbank des SMC aktiv sind – weil wir regelmäßig auch mit Pressestellen und Vertretern der Wissenschaftskommunikation zusammenarbeiten. Wenn Sie solch eine Mitteilung nicht wünschen, lassen Sie uns das bitte alsbald wissen.

Wir möchten Sie noch auf einen wichtigen Punkt hinweisen: Wenn Sie in einer Organisation arbeiten, in der Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz eingehen könnten, kann dort auch Ihre Korrespondenz mit dem SMC abgefragt und eingesehen werden. Hingegen unterliegt die Science Media Center Germany gGmbH selbst nicht dem Informationsfreiheitsgesetz. Daher besteht für das SMC keine Notwendigkeit, die Korrespondenz mit Ihnen offenzulegen.

Wir versuchen, Sie bestmöglich darüber zu informieren, wenn wir mit einem Ihrer Wissenschaftler in Kontakt treten. Und wir ermuntern die Experten in unserer Datenbank auch, Sie als Vertreter der Wissenschaftskommunikation über die Mitarbeit im SMC zu informieren. Eine Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Datenbank ist das jedoch nicht.

Wenn Sie einen Experten für ein Thema oder einen Beitrag suchen, dann ist der erstbeste mitunter nicht der beste. Um Kompromisse zu vermeiden, nehmen wir uns Zeit, systematisch eine einzigartige Datenbank aufzubauen. Die dort versammelten Wissenschaftler und Fachleute werden von den SMC-Redakteuren handverlesen.

Für die Auswahl von Experten gibt es keine rigorose „Checkliste“. Immerhin lässt sich die Expertise von jemandem aus einer medizinischen Forschungsrichtung anders feststellen als von jemandem aus einer energietechnischen Disziplin.

Unsere grundsätzlichen Kriterien sind:

  • Die Forscher und Fachleute besitzen Expertise zu aktuellen Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Dabei konzentrieren wir uns auf jene, die relevante Forschungsergebnisse erzielt haben, Reputation in ihren Fachdisziplinen erworben haben und vielleicht auch in Gremien oder Fachgesellschaften aktiv sind sowie bereit sind, sich auch unter Zeitdruck zu äußern.
  • Die meisten unserer Experten sprechen Deutsch, egal, ob als Muttersprache oder als Fremdsprache. Weltweit ist die Wissenschaftssprache Englisch, keine Frage, doch die Angebote des SMC richten sich an deutschsprachige Medien. Wir stellen also unsere Produkte auf Deutsch zur Verfügung – damit in den Redaktionen keine Übersetzungsfehler entstehen und damit auch Journalisten, die vielleicht nicht vertraut sind mit Fachtermini in einer Fremdsprache, unsere Produkte schnell und einfach nutzen können.
  • Die Experten haben keine maßgeblichen Interessenkonflikte. 
  • Die Experten haben für gewöhnlich bereits etwas Medienerfahrung und erklären sich bereit, das SMC mit ihrer Fachkenntnis zu unterstützen. 
  • Die Experten betreiben nicht bloße Eigenwerbung, sondern unterstützten uns in unserem Ziel, zur öffentlichen Aufklärung mit evidenzbasierten Argumenten von Wissenschaftlern beizutragen.
  • Die Experten verstehen, dass das SMC weder Pressestelle noch Lobbyorganisation für die eigenen oder institutionellen Interessen des Forschers ist. 

Wenn eine Meldung mit hohem Nachrichtenwert und Wissenschaftsbezug bekannt wird, kontaktiert das SMC die bei ihm registrierten Experten umgehend und bittet um eine Stellungnahme innerhalb weniger Stunden. Wir können nicht garantieren, dass unsere Anfrage jeden zum Thema kompetenten Wissenschaftler erreicht. Wenn Sie also einen Experten kennen, von dem Sie wissen, dass er verlässliches Wissen, den aktuellen Forschungsstand oder informative Impulse beisteuern könnte, zögern Sie bitte nicht, sich bei uns zu melden. Wir freuen uns über kenntnisreiche Hinweise und gehen diesen dann schnellstmöglich nach. 

Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Für uns zählt Ihre Expertise und im Idealfall Ihre Schnelligkeit. Für den Umgang mit Medien und das Gespräch mit Journalisten gibt es Medientrainings von zahlreichen qualifizierten Anbietern. Ein erfahrener Anbieter, der auch mit der Arbeitsweise des SMC vertraut ist, ist das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in Karlsruhe. Auch die Pressestelle Ihrer Institution kann Sie bei der Auswahl von Medientrainings beraten.

Die in unserer Datenbank vertretenen Experten werden regelmäßig gebeten, potenzielle Interessenkonflikte anzugeben, zum Beispiel Patente und relevante Drittmittel aus der Industrie. Dies geschieht unter anderem bei der Aufnahme in die Datenbank und bei jeder einzelnen Anfrage an die Experten für einen Beitrag. Das SMC prüft stichprobenartig selbst, ob Interessen kollidieren. 

Ein potenzieller Interessenkonflikt bedeutet für das SMC übrigens nicht, dass die Experten ihr Spezialwissen nicht mehr bei uns einbringen können. Allerdings leben wir eine Kultur der Offenheit und möchten nicht verschweigen, was alle wissen sollten. Deswegen geben wir Informationen zu möglicherweise bestehenden Interessenkonflikten auch bei jedem Beitrag an. 

Selbstverständlich. Wir spezialisieren uns auf kontroverse Themenbereiche und wollen Journalisten Expertise vermitteln, wenn über komplexe, umstrittene oder ambivalente Wissenschaftsthemen berichtet wird. Besonders hilfreich sind möglichst frühzeitige Hinweise auf Veröffentlichungen, von denen Sie denken, dass sie besondere Medienaufmerksamkeit erwarten lassen. Wenn Sie etwa mit einer Eilmeldung konfrontiert sind, ein Meinungsstück zu einem Thema anregen oder Journalisten auf ein besonderes, heikles Forschungsthema aufmerksam machen wollen, melden Sie sich gern bei uns. Egal, ob es sich um Hintergrundinformationen, einen Rat oder strategisch relevante Hinweise handelt. Auf Wunsch behandeln wir alle Ihre Informationen vertraulich.

Die meisten Wissenschaftskommunikatoren haben kein Problem damit, wenn wir – wie die meisten Wissenschaftsjournalisten – die Wissenschaftler direkt kontaktieren. Die bei uns mitwirkenden Wissenschaftler stimmen zu, dass wir sie direkt und proaktiv kontaktieren dürfen. Das SMC bevorzugt diesen direkten Weg, weil es so normalerweise schneller geht. Bedenken Sie, dass manchmal jede Minute zählt und ein schneller Zugang zu kompetenten Wissenschaftlern entscheidend sein kann, wenn Journalisten fachlich korrekt berichten sollen. Wir wissen jedoch, dass Wissenschaftskommunikatoren auch gerne darüber informiert sind, welche Wissenschaftler gerade mit welchen Medien im Kontakt sind. Deswegen können wir Sie auf Wunsch zum Beispiel in Kopie setzen, wenn wir Experten aus Ihrer Institution um ein Statement bitten.

Sowohl die Experten-Datenbank als auch die Datenbank der beim SMC registrierten Journalisten nutzen wir ausschließlich für unsere eigene Arbeit. Der Datenschutz ist auch in einer Einverständniserklärung zugesichert, die sowohl die Experten unterzeichnen, wenn sie in die Datenbank aufgenommen werden, als auch Journalisten unterzeichen, wenn sie bei uns akkreditiert werden. Wir geben keine Kontaktdaten ohne Einverständnis der jeweiligen Person heraus.

Wir leiten keine Pressemitteilungen von Pressestellen an Journalisten weiter. Wir machen auch keine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Forschungseinrichtungen oder andere Organisationen. Unsere Redaktion denkt und arbeitet überinstitutionell. Wir engagieren uns dafür, dass Wissenschaft von der Gesellschaft wertgeschätzt und genutzt wird. Und wir möchten die Stimmen der Wissenschaften genau dann öffentlich machen, wenn deren Expertisen bei der Aufklärung öffentlicher Angelegenheiten sachdienlich sein können. Wir verorten uns jedoch im System Journalismus, nicht im System der Forschungslandschaft.

Wir bemühen uns stets um eine korrekte Affiliation. Und wir wissen, dass es für Ihre Institution wichtig ist, die Namen und die institutionelle Verankerung der Experten zu kommunizieren. Doch sind exzellente Forscher heutzutage oft in vielfältige Organisationsstrukturen eingebunden. Immerhin vollzieht sich Forschung zunehmend in Form von Projekten, in denen einzelne Institutionen nur eine Adresse unter vielen sind. Wir fragen alle Experten, die ein Statement zu einem aktuellen Beitrag beisteuern, mit welcher Zugehörigkeit sie bei ihrer Einschätzung genannt werden möchten. Ein oder zwei Angaben sind sinnvoll und machbar; bei mehr Funktionen müssten die bei uns registrierten Journalisten selbst auswählen, welche Angabe sie nutzen, weil der Platz oder die Sendezeit nicht für alle Zugehörigkeiten reicht.

Wenn Sie als Wissenschaftskommunikator die Zugehörigkeit eines Experten aus Ihrer Institution ändern möchten, teilen Sie uns bitte mit, welche alternative institutionelle Verankerung Sie wünschen, und wir bitten dann den Wissenschaftler um ein Einverständnis oder einen Kompromissvorschlag. Oder Sie stimmen sich mit Ihrem Mitarbeiter ab und informieren uns dann.

Für traditionelle Medientrainings für Wissenschaftler gibt es vielfältige Angebote an Universitäten, in Forschungseinrichtungen und bei einer Vielzahl privater Anbieter. Ein erfahrener Anbieter, der auch mit der Arbeitsweise des SMC vertraut ist, ist das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in Karlsruhe.

Leider nein. Diese Form der Vermittlung gehört nicht zu den Aufgaben des SMC. Wir stellen unsere Angebote in gleicher Form allen registrierten Journalisten und Redaktionen zur Verfügung. Außerdem wählen wir die Experten nach ihrem Fachwissen aus.

Das Science Media Center Germany besteht aus einer relativ kleinen Redaktion und deckt die Themen des Wissenschaftsjournalismus nicht in seiner gesamten Bandbreite ab. Wir sind weder allwissend noch Experten im Welt-Erklären. Wir können und werden also nicht ständig zu allem etwas beisteuern und nicht jede Nachricht zu unserem Thema machen.

Aktiv werden wir jedenfalls, wenn es sich bei einem Thema um ein gesellschaftlich relevantes Public Issue handelt, wenn die vom SMC gesammelte und verbreitete Expertise einen Mehrwert für Journalisten hat und wenn absehbar ist, dass die Expertise verwendet wird. Mit unseren Angeboten möchten wir vor allem die Berichterstattung über heikle Themen bereichern und verbessern. 

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Falls Sie weitere Fragen haben, die Sie auf dieser Website nicht beantwortet finden, kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.