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+++ 03.06.2019: Mindestmengen im Krankenhaus - Bilanz und Neustart +++ Mehr Informationen: hier +++

Operation Explorer

Datenrecherchen im Gesundheitssystem für Journalistinnen und Journalisten 

Gesundheit geht alle an. Die medizinische Versorgung gehört zu den tragenden Säulen unserer Gesellschaft. Sie begleitet die meisten deutschen Bürger von der Geburt bis ins hohe Alter. Dafür wendet die Volksgemeinschaft erhebliche Summen auf. 376 Milliarden Euro oder 4 544 Euro je Einwohner bzw. Einwohnerin flossen 2017 in das deutsche Gesundheitssystem. Von keiner Branche hängen mehr Arbeitsplätze ab: 2017 waren es bereits 5,6 Millionen. Kurz gesagt: im deutschen Gesundheitswesen geht es jeden Tag um Leben und Tod – und immer um sehr viel Geld.

Die meisten der Entscheidungen im Gesundheitswesen spielen sich unter dem Radar der Öffentlichkeit ab. Das ist auch kein Wunder, denn: Das System wird im Wesentlichen von interessengeleiteten Akteuren verwaltet und gesteuert. Ein Bereich also, in dem der Journalismus als Kontrollinstanz von erheblicher Bedeutung ist. 

Das Projekt Operation Explorer verfolgt das Ziel, Journalistinnen und Journalisten zu ermächtigen, möglichst viele jener Daten qualitätsgesichert zu analysieren, die im Gesundheitssystem ständig in großen Mengen erhoben werden. 

Doch viele der Daten sind für Recherchen nicht oder nur über komplizierte Umwege verfügbar. Das gilt selbst für einen der wichtigsten Datenbestände im deutschen Gesundheitswesen: die Krankenhaus-Statistik. Sie enthält die Hauptdiagnosen aller vollstationären Krankenhaus-Patienten sowie Angaben zu sämtlichen Therapien und Operationen, die die Kliniken mit den Krankenkassen abgerechnet haben.

Das SMC Lab analysiert und aktualisiert diesen Datenschatz regelmäßig und entwickelt daraus Rechercheideen und Angebote - wie zum Beispiel den Kniereport 2018 oder den aktuellen Report über Mindestmengen-Operationen, der in Zusammenarbeit zwischen SMC Lab und der "Weissen Liste" der Bertelsmann-Stiftung entstanden ist.

 

Bei Fragen zum Projekt Operation Explorer kontaktieren Sie bitte:

Meike Hemschemeier, Projektleiterin
Tel.: +49 221 8888 25-130
E-Mail: meike (dot) hemschemeier (at) sciencemediacenter (dot) de
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Weitere Informationen zum Operation Explorer finden Sie hier.

Das Projekt in Kooperation mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien und der Wissenschafts-Pressekonferenz wird gefördert von der Bertelsmann-Stiftung.
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