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FAQ Operation Explorer

Quelle ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) des Statistischen Bundesamtes. 

Die Daten der DRG-Statistik werden ständig zu Abrechnungszwecken von allen Krankenhäusern erfasst, die nach DRGs (Diagnosis Related Groups = Fallpauschalen) abrechnen. Das ist ein Großteil aller Kliniken. Ausgenommen sind allerdings zum Beispiel Krankenhäuser des Straf- und Maßregelvollzuges und Einrichtungen für psychotherapeutische Medizin. Einmal im Jahr schicken die Krankenhäuser ihre Daten an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK). Das InEK übermittelt dann die Daten an das Statistische Bundesamt. Rechtsgrundlage ist das §21 des KHEntgG.

Mehr Details zur Erhebung und Kontakt zum Statischen Bundesamt finden Sie hier.

Es handelt sich um eine Vollerhebung, d. h. es werden die Hauptdiagnosen und sämtliche abgerechnete Operationen und Prozeduren von allen stationär behandelten Patienten erfasst.

Der Operation Explorer verwendet zwei Datensätze: 

  • Operationen und Prozeduren (OPS-Viersteller) der vollstationären Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, gegliedert nach Altersgruppen, Geschlecht und Kreis. Der Kreis bezieht sich auf den Erstwohnsitz des Patienten – nicht auf den Sitz des Krankenhauses. 
  • Diagnosen (ICD-Viersteller bis 2013, ICD-Dreisteller ab 2014) der vollstationären Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, gegliedert nach Altersgruppen, Geschlecht und Kreis. Auch hier bezieht sich der Kreis auf den Erstwohnsitz des Patienten.

Grundsätzlich liegen in der DRG-Statistik alle dafür nötigen Daten vor, aber der Datensatz wird vom Statischen Bundesamt nicht angeboten. Begründung ist der Datenschutz der Krankenhäuser.

Die Datensätze müssen beim Statistischen Bundesamt gekauft werden. Daten zu einzelnen Karten des Operation Explorers können als Excel-Datei exportiert werden.

Ja. Wichtig sind aber zwei Punkte: 

  • Bei Veröffentlichung muss als Quelle stets das Statistische Bundesamt angegeben werden. 
  • Ergebniskarten mit geringen Fallzahlen müssen sorgfältig geprüft werden: Karten, auf denen mindestens ein Kreis vorkommt, bei dem die Fallzahl kleiner als drei ist, dürfen aus Datenschutz-Gründen NICHT veröffentlicht werden.

Ja. Grundlage der Altersstandardisierung sind die Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes. Die Bevölkerungszahlen werden jedes Jahr für jeden Kreis mit der aktuellen Bevölkerungsfortschreibung aktualisiert und dann anhand der Standard-Bevölkerung Deutschland 2011 (auf Grundlage des Zensus 2011) standardisiert. 

Mehr zur Standardbevölkerung finden Sie hier.